Weltdiabetestag am 14. November 2021

Blutzuckermessung Diabetes

Heute ist Weltdiabetestag und aus diesem Anlass möchten wir ein wenig über die Entstehung einer Diabeteskrankheit, sowie ihre Folgen sprechen. Zum Weltdiabetestag wurde erstmals am 14. November 1991 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Diabetes Vereinigung (IDF) aufgerufen ist wird seit 2007 jährlich am 14. November verabschiedet.

Ein Überblick zu Diabetes weltweit

Schon Im Jahr 2014 leideten etwa 422 Millionen Menschen an Diabetes und im Jahr 2019 galt Diabetes mit 1,5 Millionen Toten zu der neuntgrößten Todesursache.

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine Zuckerkrankheit die den Stoffwechsel des Körpers beeinträchtigt, genauer gesagt die Insulinproduktion hemmt oder komplett auslässt beziehungsweise eine Insulinresistenz entwickelt. Äußern tut sich die Krankheit dann durch einen erhöhten Zuckeranteil im Blut. Dies kann neben den Symptomen, unter Anderem beim Blutzuckermessen mittels eines Blutzuckermessgeräts (kurz: BZ-Gerät) erkannt werden.

Weil der Blutzuckergehalt eine so wichtige Rolle für den Zustand von Patienten spielt, ist es üblich, dass selbst unsere Sanitäter*innen bei den meisten Krankheitsbilder automatisch eine Blutzuckermessung bei der Untersuchung machen. Auf unseren Notfallrucksäcken der Rettungswagen und Krankentransportwagen ist deshalb immer ein BZ-Messgerät griffbereit.

Wir unterscheiden die Krankheit in verschiedene Diabetes Typen:

Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 beschreibt dabei eine Autoimmunerkrankung die einen absoluten Insulinmangel auslösen kann.
Bei diesem Typ zerstört das körpereigene Immunsystem als Entzündungsreaktion die insulinproduzierenden Beta-Zellen, was zunehmend zu einem Insulinmangel führt. Am Anfang kann es vorkommen, dass noch eine körpereigene Insulinrestproduktion vorhanden ist.

Typ 1 Diabetiker sind daher zwingend auf eine künstliche Verabreichung von Insulin angewiesen, andernfalls führt dies zwangsläufig zu einem Insulinmangel und damit zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Dieser Therapie muss bis ans Lebensende fortgeführt werden. Eine erwiesene Heilmethode gibt es derzeit noch nicht.

Bei diesem Typ ist die Insulinproduktion zwar intakt, aber kann an den Zellmembranen nicht wirken, da sich eine Insulinresistenz gebildet hat. Zum Anfang der Krankheit, kann die Bauchspeicheldrüse die Insulinresistenz durch eine höhere Insulinproduktion kompensieren, was aber zwangsläufig irgendwann nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Von da an spricht man von einem manifestierten Diabetes des Typ 2.

Diabetes Typ 2

Zu den Therapiemethoden gehört neben der künstlichen Verabreichung von Insulin eine medikamentöse Therapie, sowie eine Lebensstillveränderung.

Unter der Lebensstillveränderung kann man unter Anderem den Anstieg der regelmäßigen körperlichen Betätigungen verstehen.
Ungefähr die Hälfte aller neu diagnostizierten Diabetiker erreichen durch eine Gewichtsabnahme von 10kg einen normalen Nüchternblutzucker und damit eine Remission.

Diese Lebensstillveränderung erfordert eine hohe Motivation und können durchaus schwer zu realisieren sein, daher möchten wir euch nun aufzeigen, wie man die Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung einer Diabeteskrankheit vermindert.

Die Diabetes-Krankheit, beziehungsweise die Veranlagung zu dieser, kann genetisch vererbt werden.
Die Wahrscheinlichkeit diese dann auch zu Manifestieren, kann aber durch bestimmte Maßnahmen gesenkt werden.

Zu den effektivsten präventiven Methoden gehört eine gesunde Ernährung und regelmäßige sportliche Betätigungen, denn Fettleibigkeit gehört zu den häufigsten Ursachsen für eine Diabeteserkrankung.

Nach aktuellen Studien ist mindestens dreimal pro Woche für mindestens 30 Minuten leicht anstrengende Bewegung notwendig, um Diabetes vorzubeugen und eine solche Krankheit auch nachhaltig zu beeinflussen.

Häufige Symptome können je nach Diabetes Typ die Gewichtsabnahme oder Zunahme sein, Müdigkeit, Antriebsarmut, Kraftlosigkeit, Leistungsminderung, Potenzstörungen, depressive Verstimmungen, Heißhunger, Schwitzen, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.

Dies waren dabei nur allgemeine Symptome einer Diabeteserkrankung.

Hinzukommen können je nach Grad und Effektivität der Behandlung auch lebensbedrohliche Symptome wie eine Ketoazidose durch die Übersäuerung des Blutes.

Daher ist eine schnellstmögliche und verhältnismäßige Behandlung ein wichtiger Faktor bei der Bekämpfung der Diabetes Krankheit.

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