Schwerer Verkehrsunfall — Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Fredenbeck

07.07.2019. Am vergangenen Samstag stand eine große Übung auf dem Programm der DRK Bereitschaft Stade. Die Freiwillige Feuerwehr Fredenbeck hatte einen Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kleintransporter mit insgesamt 8 verletzten Personen inszeniert. Was für die Einsatzkräfte der Feuerwehren als Ernstfall begann, löste sich erleichternder Weise spätestens beim Anblick der Mimen in ein Schauspiel auf.


Um 15:25 Uhr gingen die Melder: „VU PKL 2, Pkw gegen Baum, größere Anzahl verletzter Personen“. Doch dass es nur eine Übung war, wussten die wenigstens. Mit Blaulicht und Sirene starteten die Feuerwehren in Richtung Schauplatz. Vor Ort angekommen bot sich ein komplexes Szenario: Ein Pkw mit zwei Insassen und ein Kleintransporter mit vier Insassen sind miteinander kollidiert und anschließend gegen Bäume und Sträucher gekracht. Die verletzten Insassen, gespielt von der Gruppe Realistische Notfalldarstellung (RND) des DRK Kreisverband Stade, waren eingeklemmt und konnten sich nicht selbst befreien. Auch eine Fahrradfahrerin und ein weiterer Passant wurden verletzt. Als den eintreffenden Einsatzkräften bewusst wurde, dass es sich hierbei um ein gespieltes Szenario handelte, war die Erleichterung groß. Dennoch wurde die Übung ernst genommen und sorgfältig bearbeitet. Die RTW Besatzung der DRK Bereitschaft Stade, die eingeweiht war und bereits in der Nähe des Schauplatzes auf den Alarm gewartet hatte, traf kurz nach der Fredenbecker Feuerwehr ein und führte die Sichtung der verletzten Personen durch. Es galt zwei rote (lebensbedrohlich verletzte), drei gelbe (schwer verletzte) und einen grünen (leicht verletzten) Patienten zu versorgen. Zwei Personen konnte in dem Szenario nicht mehr geholfen werden. In enger Absprache mit den weiteren Feuerwehren aus Helmste und Kutenholz sowie der RTW Besatzung der Malteser aus Buxtehude konnten die verletzten Personen aus den Autos befreit, versorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden. Auch wenn die Zusammenarbeit gut funktionierte, waren letztlich alle Einsatzkräfte erleichtert, dass dies kein realer Unfall war. Nach 90 Minuten Höchstleistung trafen sich im Anschluss nochmals alle Beteiligten zur Nachbesprechung und zum gemütlichen Ausklang des Nachmittages.

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