Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung 2022

Der 13. Oktober diesen Jahres gilt als internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung und Risikoverminderung.

Wozu ist der Tag und was genau gehört eigentlich zur Katastrophenvorbeugung?

Wozu findet dieser Tag statt?

Der Tag wurde 1989 von den Vereinten Nationen (UN) gegründet und soll das Risikobewusstsein stärken und die Relevanz für präventive Maßnahmen gegen Katastrophen deutlich machen.

Jeden 13. Oktober weisen die Vereinten Nationen auf bestimmte Themen im Bereich Katastrophenvorsorge hin.

katastrophen

Ausbau und Verbesserung der frühzeitigen Warnung

Dieses Jahr ist das Thema der Ausbau und die Verbesserung zur frühzeitigen Warnung der Bevölkerung.
Dabei streben die Vereinten Nationen einen Schutz durch Frühwarnsysteme für alle Menschen auf der Erde bis zum Jahr 2030 an.
Eine frühzeitige Warnung 24 Stunden vor dem Ereignis soll dabei die Schäden um ca. 30 Prozent reduzieren können und somit einen sehr signifikanten Unterschied in Katastrophenlagen machen.
In Afrika werden derzeit 60 Prozent der Bevölkerung nicht durch Frühwarnsysteme abgedeckt und haben somit keine zuverlässige, rechtzeitige Warnung, um sich auf eine Gefahrensituation vorbereiten zu können.

Die derzeitigen Klimaveränderungen können dabei häufigere, stärkere und vor allem schlechter vorhersagbare Gefahren verursachen, weshalb ein Ausbau und die Verbesserung des bestehenden Systems immer wichtiger werden.

Zudem sollen die Warn-Systeme erweitert werden, um gegen ein möglichst großes Spektrum an Gefahren, wie Stürme, Tsunamis, Waldbrände, Vulkanausbrüche, Erdbeben und vieles mehr, reagieren zu können.

Unsere Aufgabe im Katastrophenschutz

Unter den Rahmen der Katastrophenvorbeugung und Riskoverminderung fällt ebenso das schnelle Eingreifen bei bevorstehenden Katastrophenlagen um die Gefahr sowie die Schäden so gering wie möglich zu halten.

In diesem Rahmen sind etliche Bestandteile der Infrastruktur gefragt und müssen im Einsatzfall zuverlässig funktionieren können.
Zu solchen Bestandteilen gehört neben dem Rettungsdienst, der Feuerwehr, den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtung unter anderem auch der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz durch Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr und Weitere.

Um als Bestandteil der Infrastruktur im Katastrophenfall vorbereitet zu sein, ist es unerlässlich Katastrophen- und MANV-Szenarien (Massenanfall von Verletzten) in regelmäßigen Abständen zu besprechen und zu üben.
An einer solchen Übung konnten wir kürzlich am 01. Oktober teilnehmen.

Übungsszenario war hierbei eine simulierte Unwetterlage im Landkreis Stade, bei der unter anderem die Stromversorgung, das Mobilfunk- und Festnetz nicht mehr zur Verfügung stand.
Um in solchen Szenarien schnell und organisiert arbeiten zu können, benötigt es eine Vielzahl an helfenden Händen und ständiges Training, sowohl theoretisch als auch praktisch.

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