Einsatz 12/1018 Großalarm für Dachstuhlbrand in der historischen Stader Innenstadt

31.10.2018 In der vergangenen Nacht wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 03:50 h zunächst der Brand eines Müllcontainers in der Stader Innenstadt auf einem Hinterhof in der Straße „Bei der Börne“ gemeldet, woraufhin u. a. unser Rettungswagen alarmiert wurde.

Aufmerksame Anwohner hatten ein Knallen gehört, sofort Alarm geschlagen und die Bewohner der umliegenden Häuser informiert. Schnell eintreffende Polizeibeamte und Feuerwehrleute evakuierten dann insgesamt ca. 30 Personen aus den unmittelbar an den Brandort grenzenden Wohnungen. Diese mussten dann in einer Garage in der Nähe die Löscharbeiten abwarten und wurden von der Feuerwehr und vom Rettungsdienst betreut. Bis auf die Bewohner der vom Brand direkt betroffenen Wohnungen konnten alle anderen danach wieder in ihre Wohnungen zurück. Beim Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr brannte ein Müllcontainer bereits in voller Ausdehnung, das Feuer hatte bereits den Holzverschlag darum herum in Brand gesetzt und lief nun an der Wand hoch auf den darüber liegenden Balkon und in den dortigen Dachstuhl. Im Gebäude hatte sich der sich der Brand bereits schnell bereits bis in ein Restaurant im Erdgeschoss gefressen. Dieses wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen und bleibt vorläufig geschlossen. Mit schwerem Atemschutz drangen Feuerwehrleute in das Haus vor und nahmen die Löscharbeiten von innen vor während parallel von außen auch über die Drehleiter und von unten gelöscht wurde.Durch das schnelle Eingreifen konnte verhindert werden, dass sich der Brand in der dicht bebauten historischen Stader Innenstadt auf weitere andere Gebäude ausbreiten konnte. Aufgrund der Gefahrenlage bei Bränden in der Innenstadt wurde Großalarm ausgelöst und alle Züge und Ortswehren der Stadt Stade sowie zusätzlich die Drehleiter der Feuerwehr Harsefeld eingesetzt. Insgesamt waren ca. 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der alarmierte Rettungsdienst, die Johanniter und die DRK -Bereitschaft brauchten nicht eingreifen. Ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des Landkreises Stade koordinierte mit seinem Team den Einsatz der Rettungskräfte. Mitarbeiter der Hansestadt Stade kümmerten sich um die Bewohner, die ihre Wohnungen derzeit nicht wieder betreten konnten, sie wurden anderweitig untergebracht. Die Straßen rund um den Brandort und die Fußgängerzone wurden weiträumig abgesperrt, zu nennenswerten Behinderungen kam es dabei aber nicht. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Text: Polizeiinspektion Stade https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59461/4102880

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